Schwitzwasserschutz

Die bewährten Mould Area Protection (MAP)-Systeme wurden speziell dafür entwickelt, um Werkzeugformen zu entfeuchten und das ganze Jahr über eine schwitzwasserfreie Produktion zu gewährleisten - selbst unter tropischen Bedingungen.

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Formprodukte aus Kunststoff werden üblicherweise mithilfe von Kaltwasser in der Kavität der Werkzeugform gekühlt. Allerdings verursacht ein Absenken der Kaltwassertemperatur unter den Taupunkt der Umgebungsluft eine Kondensation auf der Formoberfläche. Die Feuchtigkeit kann zu Fehlern am geformten Produkt führen und die Form selbst nachhaltig beschädigen beziehungsweise ihre Lebensdauer drastisch verringern – Ausschuss und höhere Betriebskosten sind die Folge. Ein Anheben der Kaltwassertemperatur verlängert jedoch die Kühlzeit, verlangsamt den Fertigungsprozess und senkt insgesamt die Produktivität.

Ihre Vorteile
Keine Kondensation

Keine Kondensation auf der Formoberfläche & schwitzwasserfreie Produktion ganzjährig gewährleistet

Ohne Frostschutzmittel

Keine Zugabe von Frostschutzmittel notwendig

Wartungsarm

Wartungsarmer Betrieb

Wie funktioniert Schwitzwasserschutz?

Der Formenbereich der Maschine wird von der Umgebungsluft abgeschottet und vom MAP mit gefilterter, trockener Luft versorgt. Dies ermöglicht eine ständige Verwendung von Kaltwasser bis zu einer Temperatur von 6 °C, ohne dass es zu einer Kondensation auf der Formoberfläche kommt.

 

Über einen Filter wird die Umgebungsluft angesaugt und in zwei Schritten gekühlt: Zunächst wird die Luft in einen wassergekühlten Wärmetauscher geleitet, wobei das Kaltwasser, welches auch der Formenkühlung dient, zum Einsatz kommt. Danach erfolgt im Wärmetauscher des integrierten Kältekreislaufs eine Absenkung der Luft auf eine Temperatur von ca. 3 °C.  Die Feuchtigkeit, die in Folge der Kondensation abgeschieden wird, wird in einer Wanne gesammelt und über eine Pumpe aus dem Gerät gefördert.

Schwitzwasserschutz Deutsch
  1. Die Umgebungsluft wird vom Lüfter im MAP-Gerät angesaut und durch einen Filter geleitet, um Staubpartikel zu entfernen.
  2. Die Umgebungsluft wird mit demselben Kaltwasser abgekühlt, welches auch im Formbereich verwendet wird. Durch Kondensation wird der Luft Feuchtigkeit entzogen.
  3. Die vorgekühlte Luft wird nun auf ca. 3°C abgekühlt und verliert dadurch noch mehr Feuchtigkeit. Sie verfügt nun über einen Taupunkt von ca. 3 °C.
  4. Im Kondensator wird die kalte Luft wieder erwärmt und dadurch gleichzeitig der Kältekompressor des BAC gekühlt. Mit ca. 25 °C kann die trockene Luft nun wieder Feuchtigkeit aufnehmen, sodass im Formbereich kein Schwitzwasser mehr entstehen kann. Über Rohrleitungen wird die Luft in die abgeschottete Formkabine geleitet.
Produktübersicht

Das FarragTech-Team in Wolfurt/Österreich entwickelt mit nicht nachlassendem Innovationsgeist und mehr als 25 Jahren Erfahrung in der Kunststoffindustrie die MAP-Systeme stetig weiter.

MAP_V01_d
Mould Area Protector
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